mit subversivem Glanz

max bill und seine zeit, band 1: 1908-1939

max bill (1908-1994) hat die kunst des 20. jahrhunderts massgeblich mitgeprägt. die biografische collage – reich bebildert und mit vielen unveröffentlichten werken und dokumenten –; führt seinem lebensweg entlang und zeigt die vielfältigen einflüsse, die ihn inspirierten.
band 1 gibt einblick in bills kindheit in winterthur und seinen aufenthalt am bauhaus dessau bei den meistern albers, klee, kandinsky, moholy-nagy und schlemmer. dokumentiert werden auch seine gesellschaftlichen ideale sowie sein frühes schaffen in zürich als künstler, gestalter und architekt. dabei geht es nicht nur um max bill selbst, sondern auch um das persönliche, kulturelle und politische umfeld, in dem er sich bewegte.


buchbesprechung «max bill und seine zeit - mit subversivem glanz» auf moorsmagazine.com

max bill

Ohne Anfang und Ende

der katatlog zur retrospektive zum 100. geburtstag des künstlers, designers, architekten, typographen, theoretikers max bill.
realisiert von jan hoet, dem künstlerischen direktor des von frank gehry gebauten museums «marta herford». mit werken von max bill und ausgewählten künstlerfreunden und mit leihgaben aus dem haus bill.


max bill

maler, bildhauer, architekt, designer

Max Bills (1908-1994) künstlerische Arbeit beruht auf der Vorstellung, dass Schönheit das Resultat einer geistigen, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierenden Ordnung sei. Zwischen Gestaltungsproblemen des Alltags und denen in der Kunst sah er dabei keinen prinzipiellen, sondern lediglich einen graduellen Unterschied. Von diesem Ansatz ausgehend, schuf er ein vielschichtiges Werk in den Bereichen Architektur, Skulptur und Design, Malerei, Grafik und Typografie.
Die Monografie präsentiert mehr als 250 Einzelobjekte Max Bills, darunter frühe Zeichnungen aus seiner Zeit am Bauhaus, eine Vielzahl von Gemälden und Skulpturen und einige grafische Reihen. Mehr als ein Dutzend seiner Architekturprojekte und Designobjekte wird vorgestellt - der Ulmer Hocker ebenso wie die Uhren-Klassiker. Bills ungewöhnliche Arbeiten aus dem Bereich Werbung und Plakatgestaltung ergänzen den Band.
Kunstmuseum Stuttgart 10.9.2005 bis 8.1.2006. die ausstellung wurde nach mailand übernommen.


Hatje Cantz verlag

max bill

zeichnungen 30|40|50 jahre

der katatlog erscheint zur ausstellung «max bill zeichnungen 30|40|50 jahre» in der galerie j & p fineart in zürich, 13. mai bis 23. juli 2004.
band 1 gibt einblick in bills kindheit in winterthur und seinen aufenthalt am bauhaus dessau bei den meistern albers, klee, kandinsky, moholy-nagy und schlemmer. dokumentiert werden auch seine gesellschaftlichen ideale sowie sein frühes schaffen in zürich als künstler, gestalter und architekt. dabei geht es nicht nur um max bill selbst, sondern auch um das persönliche, kulturelle und politische umfeld, in dem er sich bewegte.


max bill georges vantongerloo - a working friendship

von angela thomas

im juni 1978 wollte mir max bill eines tages einige seiner eigenen werke und weiteres aus seiner sammlung bei sich im wohn- und atelierhaus in zumikon zeigen.
bei der besichtigung der kunstschätze im hause bill machte sich spontan meine vorliebe für werke des georges vantongerloos bemerkbar, dessen leichtigkeit ich schätzte und die ich in den bildern von bill damals nicht vorfand, vermisste. bill meinte daraufhin zu mir: er könne ja nicht auch noch so malen wie vantongerloo. diese vorliebe konnte bill mir nicht übelnehmen, da er selber vantongerloo als einen bemerkenswert-innovativen künstler schätzte, als einen «pionier der moderne», aus der generation vor ihm.
anm. at: von diesem ersten einblick habe ich berichtet im katalog der ausstellung «max bill georges vantongerloo a working friendship – 50 years of sculpture, painting and drawing», die ich nach dem tode von max bill, im einvernehmen mit david juda, in der londoner galerie «annely juda fine art» kuratiert habe:
«i was shown the new works by max bill and i had to come to terms with them. they seemed to have an aggressive potential, sometimes a genial gesture. i also saw two josef albers paintings and finally rare examples of vantongerloo's work whose quality gave me the greatest pleasure. bill did not resent this. he was not offended as an artist.
bill: yes, i have also my difficulties with bill – but I cannot paint like vantongerloo (in: angela thomas, diary, 27th june 1978).
I was so delighted with the 'lightness' [leichtigkeit] of vantongerloo that bill suggested I write about him as he so inspired me. this came as a great surprise to me. he, bill, would let me have material from the vantongerloo archive. this is how it happened that my dissertation angela thomas: 'denkbilder – material for the development of georges vantongerloo' (edition marzona, düsseldorf 1987) was printed.»
zumikon, haus bill, 1996


max bill

Die grafischen Reihen

Im Jahr 1938/39 erschien die erste grafische Folge Max Bills mit einer Einleitung, in der dem Betrachter die Anwendung von «präzisen, logisch kontrollierbaren» Bildmitteln erklärt wurde, deren unendliche Variationsmöglichkeiten der Künstler demonstrieren wollte. Doch verfolgte Bill keineswegs geometrische und mathematische Absichten, sondern er wollte die Freude am Spiel mit Farbe und Form vermitteln. Die Betrachtung der in diesem Band vollständig dokumentierten Grafiken Bills und die Lektüre seiner Kommentare ermöglicht erstmals umfassende Einblicke in diesen Teil seines Werkes.


Hatje Cantz Verlag

Max Bill

max bill gilt zu recht als der begründer einer systematisch-logischen kunstrichtung innerhalb der kategorie, die er als konkrete kunst bezeichnet. schon bevor er 20 jahre alt war, studierte er am bauhaus und an der hochschule für gestaltung in dessau. an seinem 25. geburtstag stellte bill erstmals in der galerie der legendären gruppe «abstraction création» in paris mit aus. seither finden sich seine werke in über 50 öffentlichen sammlungen und museen in europa, nord- und südamerika und japan.

diese monografie ist die erste umfassendere übersicht über das werk von max bill, von seinen anfängen bis heute (1977).