dr. angela thomas

angela thomas

kunsthistorikerin, dr. phil.
ausstellungskuratorin, autorin diverser texte
u.a. über max bill und georges vantongerloo

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1948 geboren in der nähe von düsseldorf, publiziert ab 1977 unter dem namen angela thomas, zeitweise auch unter angela thomas jankowski.
1974 lernt angela thomas max bill kennen und wird in den folgenden zwanzig jahren seine lebenspartnerin und im jahr 1991 dessen zweite und letzte ehefrau. sie begleitet ihn auf zahlreichen reisen. die gemeinsamen aktivitäten von 1974 bis 1994 dokumentiert sie in 43 bislang nicht veröffentlichen mappen.
1980 lizentiatsarbeit angela thomas: «georges vantongerloo (1886-1965) und sein engagement in den künstlergruppen der 30er-jahre, unter besonderer berücksichtigung von abstraction-création (paris)», universität zürich.
1983 ausstellungskatalog: «sophie taeuber-arp. 1889-1943», museo comunale ascona (ital., dt.); auswahl der werke, ausstellungseinrichtung und katalog-autorin: angela thomas jankowski, katalog-gestaltung: max bill.
1987 ausstellungskuratorin: «angelica, anna und andere schwestern von gestern», 94 werke von 40 künstlerinnen, ausgewählt und eingerichtet von angela thomas, kunsthaus zürich.
> einladungskarte zur ausstellung
1987 dissertation angela thomas: «denkbilder - materialien zur entwicklung von georges vantongerloo bis 1921 - unter berücksichtigung der korrespondenzen mit theo van doesburg und piet mondrian», philosophische fakultät der universität zürich/edition marzona, düsseldorf 1987, isbn 3-921420-31-8.
1988 nach dem tod von binia bill, der ersten ehefrau max bills, zieht angela thomas ins wohn- und atelierhaus von max bill nach zumikon (bei zürich).
1989 essay von angela thomas jankowski mit dem titel «max raphael, genannt machol» in der buchpublikation «wir lassen uns die welt nicht zerbrechen», max raphaels werk in der diskussion, herausgegeben von hans-jürgen heinrichs, suhrkamp taschenbuch wissenschaft, stw 794, suhrkamp verlag frankfurt am main 1989, s. 219-241, isbn 3-518-283994-4.
1991 angela thomas buchpublikation: «mit unverstelltem blick - bericht zu drei künstlerinnen: anna baumann-kienast, alis guggenheim, sophie taeuber-arp», benteli verlag bern, gestaltung: max bill, isbn 3-7165-0807-1.
1991 heirat mit max bill, seither schweizer staatsbürgerin.
angela thomas textbeitrag «max bill: the early years - an interview» in the journal of decorative and propaganda arts, nr. 19, swiss theme issue, the wolfson foundation(engl.), s.98-119. isbn 0-9631601-2-5. katalog zur ausstellung «max bill» in der fondation saner studen. texte angela thomas: «gespräch mit max bill» (dt.) s. 6-39 (mit abbildungen, u. a. fotografiert von angela thomas) und «max bill – relations avec la france» (frz.) s. 40-63, 1993, gestaltung: max bill
1994 wird angela thomas als witwe die gesetzliche erbin der hälfte des nachlasses von max bill, der am 9. dezember im flughafen tegel in berlin starb.
1995 buchpublikation angela thomas bill «max bill - die grafischen reihen», verlag gerd hatje, stuttgart 1995, isbn 3-7757-0311-x.
1996 ausstellungskatalog, textbeitrag angela thomas bill «an artistic friendship» (engl.), zur ausstellung «max bill georges vantongerloo - a working friendship, 50 years of sculpture, painting and drawing», annely juda fine art, london. nach dem tod von max bill gründet angela thomas bill die «max bill georges vantongerloo stiftung».
angela thomas lernt erich schmid im herbst kennen.
1998 heirat am 8. august mit erich schmid. angela thomas bill legt ihren beinamen bill ab und nennt sich angela thomas schmid. den hochzeitstag befeuert der künstler roman signer mit einer sprengstoff-performance im garten. angela thomas schmid und erich schmid thomas leben im haus bill in zumikon.
2004 textbeitrag von angela thomas schmid «einen richard long im garten jäten. wie es sich im alltag mit kunst lebt.» in: du 747 - «was ist kunst?» nr. 5 juni 2004, s. 38-43.
2005 textbeitrag im katalog der bill-retrospektive in stuttgart und milano von angela thomas schmid «max bill und georges vantongerloo». katalogtitel: «bill, max, architekt, maler, designer, grafiker, bildhauer, typograf», hatje cantz verlag, s. 32-34. isbn 3-7757-1641-6.
2006 textbeitrag angela thomas schmid «georges vantongerloo (1886-1965) - the innovative stranger» (engl.) im ausstel­lungs­katalog «georges vantongerloo», annely juda fine art, london. erich schmid thomas wird in den stiftungsrat der «max bill georges vantongerloo stiftung» gewählt.
2007 mitarbeiterin im dokumentarfilm «max bill - das absolute augenmass» von erich schmid thomas als «zeitzeugin». buch-biografie von angela thomas schmid über max bill und das kultur-politische umfeld in arbeit.
2009 texte von angela thomas schmid zur bewegten geschichte der internationalen künstlervereinigung abstraction creation, paris 1931-1937 (ausstellungskatalog).
biografie zu georges vantongerloo «für eine neue welt georges vantongerloo (1886-1965) und seine kreise von mondrian bis bill» der stiftung wilhelm lehmbruck museum duisburg, scheidegger & spiess, zürich 2009. beide texte wurden im darauffolgenden jahr ins niederländische übersetzt in den haag veröffentlicht.
2010 angela thomas schmid: «georges vantongerloo en kunstenaarsgroep abstraction création»; & angela thomas schmid: «georges vantongerloo biografie» in: «voor een nieuwe wereld georges vantongerloo (1886-1965) en zijn omgeving van piet mondriaan tot max bill», gemeentemuseum den haag, 2010.
2012 angela thomas schmid arbeitet am zweiten teil der biografie von max bill, unter anderem mit seinen reisen und erfahrungen in brasilien.